
Eine Anlage, die steht, sagt nicht, ob sie noch kann
Notstromanlagen arbeiten fast nie. Genau deshalb fällt es niemandem auf, wenn sie es nicht mehr könnten. Wir prüfen, messen und dokumentieren – herstellerunabhängig, auch bei Anlagen, die wir nicht gebaut haben.
Der häufigste Grund für einen Ausfall im Ernstfall
ist nicht ein defektes Gerät, sondern ein Speicher, der auf dem Papier noch da war. Batterien altern unauffällig: Im Normalbetrieb zeigt eine schwache Batterie keine Auffälligkeit. Sie versagt erst unter Last – also in dem einen Moment, für den die ganze Anlage angeschafft wurde.
Sichtbar wird der Zustand nur über die Messung. Deshalb ist Wartung bei einer Notstromversorgung kein Pflichtprogramm, sondern der einzige Weg, überhaupt zu wissen, woran man ist.
Häufige Fragen zu Batterien und Prüfintervallen

- Sichtprüfung und Reinigung
- Gehäuse, Lüftungswege, Verschmutzung, Auffälligkeiten an Anschlüssen und Verschraubungen.
- Batterien messen
- Spannungen, Innenwiderstände, Temperaturen. Die Messung zeigt, was die Anzeige an der Anlage nicht zeigt.
- Elektronik und Lüfter
- Betriebstemperaturen, Lüfterlauf, Verschleißteile mit begrenzter Lebensdauer.
- Speicher auslesen
- Fehler- und Ereignisspeicher auswerten – dort steht oft schon monatelang, was später ausfällt.
- Umschaltung prüfen
- Verhalten beim Netzausfall, Bypass, Zusammenspiel mit Aggregat und Umschalteinrichtung.
- Bericht
- Ein Protokoll, das den Zustand dokumentiert und benennt, was in den nächsten Monaten fällig wird.

Auch dann, wenn wir die Anlage nicht gebaut haben
Wir sind an keinen Hersteller gebunden. Ein Wechsel des Servicepartners ist unabhängig vom Fabrikat möglich – und aus unserer Sicht kein Grund, umständlich zu werden.
Ihr Vertrag läuft aus
Sagen Sie uns Fabrikat, Baujahr und ungefähre Leistung. Wir sagen Ihnen, ob wir die Anlage betreuen können, bevor Sie irgendetwas kündigen.
Sie sind unzufrieden
Häufigster Grund: Termine, die nicht gehalten werden, und Berichte, aus denen niemand schlau wird. Beides lässt sich beim ersten Gespräch klären.
Die Anlage wurde übernommen
Neues Gebäude, neuer Mieter, neue Zuständigkeit – und niemand weiß, wann zuletzt geprüft wurde. Wir fangen mit einer Bestandsaufnahme an.
Es gab noch nie einen Vertrag
Kommt öfter vor, als man denkt. Auch dann ist der erste Schritt derselbe: hinfahren, messen, aufschreiben, was ist.
Wie ein Wartungsvertrag zustande kommt
Bestandsaufnahme
Wir schauen uns die Anlage an: Fabrikat, Alter, Zustand, Aufstellort, vorhandene Unterlagen. Daraus ergibt sich, was sinnvoll geprüft werden muss.
Intervall festlegen
Das richtet sich nach Herstellervorgabe, Einsatzzweck und Ihrer Gefährdungsbeurteilung – nicht nach einem Standardpaket, das für alle gleich ist.
Angebot
Leistungen, Intervall und Preis schriftlich, ohne Kleingedrucktes. Sie sehen, was drin ist und was extra berechnet wird.
Termine
Wir melden uns, wenn eine Prüfung ansteht – Sie müssen keinen Kalender führen. Freischaltungen legen wir in Fenster, die zu Ihrem Betrieb passen.
Und wenn es doch passiert?
Wartung senkt die Wahrscheinlichkeit, sie schließt sie nicht aus. Deshalb gehört zum Wartungsvertrag ein 24-Stunden-Notdienst mit eigener Rufnummer – Sie erhalten sie mit den Vertragsunterlagen. Wer dort anruft, erreicht jemanden, der die Anlage bereits kennt.

Was wir für ein Angebot brauchen
Vier Angaben genügen für eine erste Einschätzung. Wenn Sie nichts davon zur Hand haben, ist das kein Hindernis – dann klären wir es bei der Bestandsaufnahme.
- Fabrikat und Typ
- Steht meist auf dem Typenschild an der Anlage oder im letzten Prüfbericht.
- Baujahr und letzte Wartung
- Auch „vor ein paar Jahren" oder „unbekannt" ist eine brauchbare Antwort.
- Leistung und Überbrückungszeit
- Ungefähre Größenordnung reicht: Serverschrank, Etage oder ganze Halle.
- Standort
- Wo die Anlage steht – und ob es Zeiten gibt, in denen nicht freigeschaltet werden darf.
Wann wurde Ihre Anlage zuletzt gemessen?
Wenn Sie die Antwort nicht sofort wissen, ist das schon die Antwort. Eine Bestandsaufnahme kostet einen Vormittag und Sie wissen danach, woran Sie sind.
Erreichbar Mo–Fr 8–16 Uhr: +49 6252 965300
